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Für den Erhalt eines Naturparadieses!

NEIN zur Brücke!


Eine Brücke der Superlative soll es werden - die neue Hängebrücke über das Höllental. Wir sind jedoch der Meinung, dass die negativen Aspekte eines solchen Monumental-Baus überwiegen. Bei ähnlichen Brücken, die jetzt überall als Touristenattraktion gebaut werden, sind diese negativen Auswirkungen schon deutlich sichtbar. Mehrere hunderttausend Besucher im Jahr führen zu einer Zerstörung eines einmaligen natürlichen Lebensraumes.

August 2026: Stattgabe des Eilantrags


Mit Beschluss vom 20. August 2026 setzt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) den Bebauungsplan „Frankenwaldbrücke“ vorläufig außer Vollzug und folgt damit dem Antrag des Bund Naturschutz. Hier findet sich eine kurze Zusammenfassung des bisherigen juristischen Verlaufs des Planungsverfahrens. Weitere Details kann man der Pressemitteilung des Bund Naturschutz und der Pressemitteilung der uns vertretenden Rechtsanwaltskanzlei Baumann entnehmen.

Mai 2026: Eilantrag


Um einen sofortigen Baubeginn nach Erteilung etwaiger Baugenehmigungen oder vorbereitende Vollzugsmaßnahmen, z.B. Rodungen, zu verhindern, wird ein Antrag auf einstweilige Anordnung beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) gestellt. Aus juristischen Gründen ist Antragsteller nur der Bund Naturschutz.

Februar 2025: Einreichung Normenkontrollantrag


Im Februar 2025 haben der Bund Naturschutz und Stefan Pfeiffer gemeinsam einen Normenkontrollantrag betreffend den Bebauungsplan „Frankenwaldbrücke“ beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) eingereicht.

Dezember 2024: Veröffentlichung des Bebauungsplans


Der Bebauungsplan „Frankenwaldbrücke“ wurde am 20. Dezember 2024 veröffentlicht und ist damit rechtswirksam. Er ist auf der Website der Verwaltungsgemeinschaft Lichtenberg zu finden.

Juli 2024: Beschluss des Bebauungsplans


In seiner Sitzung vom 24.07.2024 hat der Planungsverband, bestehend aus dem Gemeinderat von Issigau und dem Stadtrat von Lichtenberg, den Bebauungsplan „Frankenwaldbrücke“ beschlossen.

November 2023: Erneute Auslegung der Pläne


Aufgrund zahlreicher Einwendungen wurden die Pläne für das Brückenprojekt überarbeitet. Die Entwürfe mussten daher erneut zur Stellungnahme für die Öffentlichkeit ausgelegt werden. Hier findet sich unsere Kommentierung der geänderten Planungen.

Januar 2023: Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplans


Bis zum 30. Januar konnten zu dem Entwurf des Bebauungsplans für das Brückenprojekt Stellungnahmen abgegeben werden. Hier findet sich unsere Stellungnahme.

November 2022: Zweite Sitzung des Planungsverbandes


Am 22. November 2022 fand die zweite Sitzung des Planungsverbands statt. Trotz Russland-Ukraine-Kriegs, Energiekrise, Dürresommer mit daraus resultierendem großflächigem Waldsterben und Baukostenexplosion wurde die Fortsetzung der Planungen für das sinnlose und naturzerstörende Event-Projekt beschlossen.

Februar 2022: Erste Sitzung des Planungsverbands


Am 10. Februar 2022 ist die erste Sitzung des Planungsverbands (bestehend aus den Gemeinde- und Stadträten von Issigau und Lichtenberg) für das Brückenprojekt vorgesehen.

August 2021: Planungskosten 1,8 Millionen Euro


Gemäß einem Presseartikel sind dem Landkreis Hof für das Projekt bis 1,8 Millionen Euro an Planungskosten entstanden. Ein Antrag auf Fördermittel wurde bisher nicht gestellt.

Seit ca. einem Jahr gibt es keinen öffentlich wahrnehmbaren Planungsfortschritt und auch keine Information der Öffentlichkeit über den aktuellen Projektstand.

August 2020: Umweltminister befürwortet Bau der Hängebrücke


Der bayerische Umweltminister Glauber spricht sich bei einem überraschenden Besuch in Lichtenberg für den Bau der Hängebrücke im Naturschutzgebiet aus. Das Umweltministerium erlaubt der Bezirksregierung die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung und stellt sich damit gegen die Stellungnahme der Experten im Naturschutzbeirat.

Der ebenfalls angereiste Wirtschaftsminister Aiwanger erteilt jedoch keine verbindliche Förderzusage für die bisher veranschlagten Mehrkosten von 10 bis 12 Millionen Euro.

Mai 2020: Naturschutzbeirat lehnt Hängebrücke im Naturschutzgebiet ab


Die höhere Naturschutzbehörde (Regierung von Oberfranken in Bayreuth) möchte für den Bau der Hängebrücke im „Höllental“ eine Ausnahmegenehmigung von den Vorschriften im Naturschutzgebiet in Aussicht stellen. Der Naturschutzbeirat bei der Bezirksregierung lehnt das Projekt aber mit deutlicher Mehrheit ab.

April 2020: Trotz vieler Einwendungen und absehbarer Finanzknappheit gehen die Brückenplanungen weiter


Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit wurden eine Vielzahl von Gegenargumenten vorgebracht. Hier gibt es eine Zusammenstellung und ein Beispiel für die Qualität dieser Einwendungen. Trotz Corona-Krise und absehbarer Einnahmeausfälle hält der Landkreis im Haushalt 2020 an dem Millionenprojekt aber unverändert fest. Wohl aufgrund der erhobenen Bedenken wurde von Issigau und Lichtenberg inzwischen ein Planungsverband gegründet.

21. Februar 2020: BN und LBV: „Höllentalbrücken sind unvereinbar mit Naturschutz“


Am 21. Februar 2020 haben sich die Landesvorsitzenden von Bund Naturschutz in Bayern (BN), Richard Mergner, und Landesbund für Vogelschutz (LBV), Dr. Norbert Schäffer, vor Ort im Höllental über das Projekt der Frankenwaldbrücken informiert. Wir haben den Projektstand und die Planungen erläutert. Die beiden großen Naturschutzverbände haben sich eindeutig gegen das Projekt der Hängebrücke im Naturschutzgebiet ausgesprochen. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten von BN und LBV.

Vielen Dank für die zahlreichen Stellungnahmen und Einwendungen zu den Entwürfen der Bauleitpläne!

BN LBV

Februar 2020: Entwürfe der Planungen veröffentlicht


Die Entwürfe der Bebauungspläne wurden mit umfangreichen Unterlagen veröffentlicht. Die Planungen sind für die Gemeinde Issigau hier und für die Stadt Lichtenberg hier zu finden. Von den gigantischen Planungen sind fast 300.000 m² Fläche betroffen! Die Öffentlichkeit kann bis zum 03. März 2020 Stellungnahmen und Einwände bei den Gemeinden schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen.

August 2019: Baumaßnahmen begonnen!


Obwohl für das Projekt der Hängebrücken bisher keine gültigen Bebauungspläne, keine Baugenehmigung und auch keine rechtsgültige Förderzusage vorliegt, wurde trotzdem mit vorbereitenden Baumaßnahmen begonnen. Es wurden, auch im Naturschutzgebiet, Wald- und Wanderwege ausgebaggert und planiert. Trotz des Fichtensterbens wurden gesunde Buchen gefällt. Weitere Bilder von den Baumaßnahmen in Eichenstein und Lichtenberg sind in der Dokumentation zu finden. Es gibt hierzu auch ein Video. Wir werden die weiteren Baumaßnahmen auch zukünftig mit Bild- und Videomaterial veröffentlichen.

Planierter Forstweg
Gefällte Buchen

Argumente


Brückenfundamente

Zerstörung eines Naturschutzgebiets!

Massenandrang

Massenandrang statt sanfter Tourismus!

Imbissbude

Über 22 Millionen Euro zur Förderung von Imbiss-Buden?

Parkplatz

Überfüllte Parkplätze und Verkehrschaos!

Einige Fakten


  • 2 Brücken von 1.030 m und 387 m Länge! (Die bisher längste Hängebrücke in Deutschland ist 450 m lang!)
  • Höhe über dem Höllental 137 m!
  • Bis zu 33 m hohe Stahlmasten!
  • Nächtliche Beleuchtung im Naturschutzgebiet!
  • Riesige Betonfundamente, Verankerungen und betonierte Aussichtsterrassen im Höllental!
  • Notwendige Infrastrukturbauten (Drehkreuze, Toiletten, Rettungswege, usw.) in unberührter Natur!
  • Erwartete 400.000 Besucher und 600 Parkplätze!
  • Kostenexplosion auf mittlerweile 22,5 Millionen Euro!

Unterstützen Sie die Initiative Höllental!


Wir sind gegen ein Konzept, das auf kurzfristigen „Event-Tourismus“ setzt. Wanderer werden auf den wunderschönen Wegen im Höllental keine Ruhe und Erholung in der Natur mehr finden. Helfen Sie uns, die Zerstörung eines einmaligen Naturschutzgebietes zu verhindern!

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Wir freuen uns über jegliche Unterstützung!

Kontakt


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Initiative Höllental
c/o Stefan Pfeiffer
Eichenstein 2
95188 Issigau

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09288 957884