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NEIN zur Brücke!


Eine Brücke der Superlative soll es werden - die neue Hängebrücke über das Höllental. Wir sind jedoch der Meinung, dass die negativen Aspekte eines solchen Monumental-Baus überwiegen. Bei ähnlichen Brücken, die jetzt überall als Touristenattraktion gebaut werden, sind diese negativen Auswirkungen schon deutlich sichtbar. Mehrere hunderttausend Besucher im Jahr führen zu einer Zerstörung eines einmaligen natürlichen Lebensraumes.

Sachstand


April 2019:
Höllentalbrücke mit über 1.000 Meter Länge geplant - Kostenexplosion?

Der Schutzstatus des Naturschutz- und FFH-Gebiets Höllental bereitet den Planern anscheinend „Kopfschmerzen“. Daher sollen die Brückenköpfe nun außerhalb des Schutzgebiets gebaut werden. Deshalb ist inzwischen eine Brückenlänge von über 1.000 Metern geplant. Trotz über zweijähriger Planungszeit können die Verantwortlichen aber immer noch keine exakte Brückenlänge und einen exakten Standort angeben.

Probleme bereitet anscheinend auch der Standort des Brückenkopfs der Lohbachtalbrücke in Lichtenberg. Anfangs sollte die Brücke direkt in der unter Denkmalschutz stehenden Burganlage enden. Später war eine Anbindung an die Burgmauer vorgesehen. Nun soll die Brückenaufhängung außerhalb und unterhalb der Burgruine erfolgen.

Zu den finanziellen Auswirkungen dieser Umplanungen hüllen sich die Verantwortlichen in vielsagendes Schweigen. Insbesondere die massive Verlängerung der Höllentalbrücke wird zu einer Explosion der Projektkosten führen.

14. November 2018:
Planungen laufen weiter

Im Oktober 2018 wurde vom Landratsamt bekanntgegeben, dass der Auftrag für das Hängebrückenprojekt nicht an regionale Planungsbüros erteilt worden ist. Die Planung soll durch Architekten und Ingenieure aus Stuttgart und Österreich durchgeführt werden. Im November 2018 wurden erste Ideen dieser Planer veröffentlicht. Man erwägt jetzt anscheinend sogar eine achterbahnartige Konstruktion der Höllentalbrücke mit einem „U- oder S-förmigen Schwung“ (Zitat des Planers in der Frankenpost).

Juli und September 2018:
Bürgerentscheide in Issigau und Lichtenberg

Im Juli und September 2018 fanden in Issigau und Lichtenberg Bürgerentscheide statt. Die Mehrheit der Abstimmenden hat jeweils dem Hängebrückenprojekt zugestimmt.

17. Juli 2018:
Demo gegen die Hängebrücken

Am 17.07.2018 fand anlässlich des Besuchs von Ministerpräsident Markus Söder in Bad Steben eine Demonstration gegen die Hängebrücken statt. Dabei wurde dem Ministerpräsidenten ein offener Brief mit Argumenten gegen das Hängebrücken-Projekt (PDF) überreicht. Die Frankenpost hat einen Artikel über die Demonstration veröffentlicht.

09. Dezember 2017:
Treffen mit MdL Klaus Adelt in Eichenstein

Am 09.12.2017 haben sich über 70 Unterstützer der Initiative Höllental mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Adelt getroffen. Ausgehend vom Wanderparkplatz in Eichenstein verschaffte sich die Gruppe einen persönlichen Eindruck von dem geplanten Standort des Brückenkopfs und der Situation am Aussichtsfels „König David“.


„Schöne Aussicht“

In dem Wanderblog „Schöne Aussicht“ finden sich zwei interessante Beiträge zu Hängebrücken aus Sicht eines Wanderers. Der erste Text beschreibt die Eindrücke eines Besuchs der „Geierlay“-Brücke im Hunsrück. Der zweite Artikel befasst sich mit dem Projekt der Hängebrücke im Höllental.

Herbst 2017:
Veranstaltungen in Lichtenberg

Die erste Informationsveranstaltung des Landkreises am 13.9.2017 ist mit ca. 550 Besuchern auf sehr großes Interesse gestoßen. Es wurde darüber ausführlich in der Frankenpost, im Radio und sogar im Bayerischen Fernsehen berichtet. Trotz geringer Redezeit konnten wir unsere Gegenargumente vortragen.

Über die „Auftaktwerkstatt“ vom 09.10.2017 gibt es einen Beitrag auf TVO und einen Artikel in der Frankenpost. Auf TV Oberfranken gibt es außerdem zwei weitere Beiträge vom 28.09.2017 und vom 01.10.2017, in denen wir unsere Argumente vorgebracht haben.

21. Juli 2017:
Offener Brief und Kreistagsbeschluss

Wir haben im Vorfeld der Kreistagssitzung am 21.7.2017 einen Offenen Brief mit zahlreichen Unterzeichnern (PDF) an den Landrat, den Kreistag, die Bürgermeister und die Stadt- und Gemeinderäte von Issigau und Lichtenberg verfasst. In diesem Brief haben wir unsere Argumente ausführlich dargelegt. In der Sitzung des Kreistages haben sich dessen Mitglieder jedoch mit großer Mehrheit für die Zerstörung des Naturschutzgebietes Höllental entschieden. Zur Kreistagssitzung gibt es auch einen Frankenpost-Artikel.

Im August 2017 hat der Landkreis ein Interessenbekundungsverfahren für private Investoren durchgeführt. In der entsprechenden Projektbeschreibung (PDF) finden sich viele Details zu dem geplanten Vorhaben.

Argumente


Zerstörung eines Naturschutzgebiets!

Massenandrang statt sanfter Tourismus!

Über 12 Millionen Euro zur Förderung von Imbiss-Buden?

Überfüllte Parkplätze und Verkehrschaos!

Bauliche Fakten


  • 2 Brücken von 380 m und 720 m* Länge! (Die bisher längste Hängebrücke in Deutschland ist 450 m lang!)
  • Höhe 150 m!
  • 24 m* hohe Stahlmasten!
  • Riesige Betonfundamente und Verankerungen im Naturschutzgebiet
  • Stabilisierungsseile an den Berghängen
  • Notwendige Infrastrukturbauten (Toiletten, Rettungswege usw.) in unberührter Natur

* Diese Angaben entsprechen nicht mehr dem aktuellen Planungsstand. Inzwischen ist eine Brückenlänge von über 1.000 Metern vorgesehen. Exakte Angaben sind derzeit nicht öffentlich bekannt.

Unterstützen Sie die Initiative Höllental!


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Kontakt


Initiative Höllental
c/o Stefan Pfeiffer
Eichenstein 2
95188 Issigau

info@initiative-hoellental.de
09288 957882
09288 957884